CASA LATINA Hannover e.V.

Satzung vom CASA LATINA Hannover e.V.

§ 1 Der Verein führt den Namen CASA LATINA Hannover und soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach der Eintragung darf er den Zusatz ,,e.V." führen. Der Verein hat seinen Sitz in Hannover. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung durch Förderung der Völkerverständigung und Entwicklungshilfe.

§ 3 Der Verein als Selbstorganisation soll in erster Linie das Engagement von Migrantinnen und Migranten aus Lateinamerika für ihre soziokulturellen und beruflichen Anliegen fördern. Darüber hinaus soll er als Brücke in dieser Gesellschaft dienen, um die ethnischen und sozialen Barrieren zu überwinden und die Integration in der Region Hannover zu erleichtern. Außerdem sollen Entwicklungsprojekte in Lateinamerika unterstützt werden, um einen Beitrag zur Entwicklungshilfe zu leisten.

§ 4 Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Durchführung von beratenden, kulturellen, sozialen und bildenden Aktivitäten.

§ 5 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 6 Mittel und etwaige Gewinne des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins haben weder Anspruch auf Gewinnzuwendungen noch in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auf sonstige Vergütungen aus Mitteln des Vereins.

§ 7 Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden. Die Aufnahme in den Verein muss schriftlich beantragt werden. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe der Ablehnung bekannt zu geben.

§ 8 Die Mitgliedschaft endet durch freiwillige schriftliche Austrittserklärung an den Vorstand oder durch Ausschluss; beides jeweils zum Ende eines Geschäftsjahres. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss beschließt die Mitgliederversammlung mit zwei Drittel der abgegebenen Stimmen.

§ 9 Die Höhe des Mitgliederbeitrages (Jahresbeitrag) wird von der Mitglieder Versammlung festgelegt und ist nach Aufnahme in den Verein jeweils im Voraus zu entrichten.

§ 10 Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 11 Der Vorstand gemäß § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassenverwalter, dem Koordinator für Kultur und Soziales und dem Schriftführer. Der Vorsitzende vertritt den Verein gemeinsam mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von einem bis zwei Jahr(en) gewählt; er bleibt jeweils bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.

§ 12 Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich, möglichst im letzten Quartal statt. Außerdem muss die Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn dieses von einem Fünftel der Mitglieder unter Angabe der Gründe und des Zwecks schriftlich beim Vorstand verlangt wird. Jede Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder von einem der Vorstandsmitglieder unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich einberufen. Die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung ist dabei mitzuteilen.

Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören:
Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,
Festsetzung des Jahresbeitrages,
Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins

§ 13 Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder von einem weiteren Vorstandsmitglied geleitet. Sind alle Vorstandsmitglieder verhindert, so wählt
die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte den Versammlungsleiter. Die Mitgliederversammlung (MV) kann eine Ergänzung zu der vom Vorstand festgesetzten Tagesordnung beschließen.

Für Wahlen und Abstimmungen gilt: Jedes anwesende Mitglied des Vereins besitzt eine Stimme; Beschlussfassungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit die Satzung keine anderen Mehrheitsverhältnisse verschreibt. Die Art der Abstimmung wird vom Versammlungsleiter festgesetzt; die Abstimmung ist geheim durchzuführen, wenn ein erschienenes Mitglied dies beantragt. Für Satzungs- und Zweckänderungen sowie für die Auflösung des Vereins ist die Dreiviertelmehrheit aller zur MV erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich.

§ 14 Die Beschlüsse der MV sind zu Beweiszwecken in einem Protokoll festzuhalten, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 15 Vereinsinterne Aufgaben regelt eine Geschäftsordnung.

§16 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§17 Bei Ausscheiden aus dem Verein hat kein Mitglied Anspruch auf eingezahlte Beiträge oder auf Anteile aus dem Vereinsvermögen. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich im Verein tätig.

§18 Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.